Auf die Straße gegen die Flüchtlingspolitik in Europa!

Öffnet die Grenzen! Sofortiges, uneingeschränktes Bleiberecht für Alle!

 

In ganz Europa verschärft sich die Situation für Flüchtlinge.Neben dem alltäglichen Rassismus kommen vor allem von staatlicher Seite laufend Verschlechterungen. Diese Verschlechterungen sind unabhängig von den Parteien, die grad an der Macht sind.

 

Wir leben in einem kapitalistischen System, deren Regierungen niemals im Interesse der Flüchtlinge, der Migranten oder anderer Unetrdrückter funktioniert. Grenzzäune, willkürliche Kontrollen und Festnahmen sowie Kürzungen von Sozialleistungen kommen zu den unmenschlichen Unterkünften hinzu. Ohne jeglichen Schutz werden oft dutzende Menschen in Turnhallen zusammengepfercht. Die medizinische Verorgung ist unzureichend und führt beiderseits zu Überlastungen.

 

An den Grenzen zu Europa erfrieren immer wieder Flüchtlinge, die von der Türkei aus über Bulgarien Richtung Mittel,- und Westeuropa wollen[1] und über Ertrunkene im Mittelmeer wird überhaupt nicht mehr geredet, während allein im Januar dieses Jahres wieder über 300 Menschen auf diese Art gestorben sind[2]. Die Abschottungspolitik der EU zwingt Menschen auf der Flucht dazu, illegale und lebensgefährliche Routen zu nehmen und treibt damit Hunderte in den Tod.

 

Wir von RED*REVOLUTION stehen für offene Grenzen und das sofortige, uneingeschränkte Bleiberecht für Alle! Wir stehen für den Aufbau einer Kampagne in Solidarität mit den Flüchtlingen, die von den Gewerkschaften und allen fortschrittlichen Organisationen aufgebaut wird. Und wir sagen: Verteidigen wir uns gemeinsam mit allen Betroffenen gegen die Rassisten und Faschisten, die immer stärker gegen Flüchtlinge und Migranten vorgehen! Für all das müssen wir uns in Aktionskomitees in Schulen und anderen Ausbildungsorten, am Arbeitsplatz, im Bezirk und im Dorf organisieren. Ein erster Schritt ist es eine gemeinsame, große und lautstarke Aktion zu machen.

 

 

Deshalb finden am 19.März in ganz Europa Demonstrationen gegen diese menschenverachtende, rassistische „Flüchtlingspolitik“ statt!

 

In Wien treffen wir uns um 13:00 am Karlsplatz um der Rot-Schwarzen Regierung und allen anderen, letztlich rassistischen Parlamentsparteien zu zeigen was wir von ihren „Richtwerten“ und Grenzzäunen halten! Hoch die Internationale Solidarität!

 

 

 

Quellen:

 

[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/migrantinnen-zwei-fluechtlinge-in-bulgarien-erfroren-1.2852765

 

[2] http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/januar_2016_taeglich_acht_tote_fluechtlinge_in_der_aegaeis/