1.Mai- Kampftag der Arbeiterklasse

Artikel von Elias

 

Warum gehen wir am ersten Mai auf die Straße?

 

Am ersten Mai 1886 fand in Nordamerika ein Generalstreik statt, der die Abschaffung des 12-Stundentages und die damit verbundenen Arbeitsbedingungen forderte. Er sollte den 8-Stundentag einführen. Gegen diesen Streik ging die Polizei mit besonderer Härte vor und versuchte ihn mit Gewalt zu unterdrücken, doch die Arbeiter blieben heldenhaft auf der Straße. Während dem Streik kam es zu einem Bombenanschlag, von dem immer noch nicht geklärt ist von wem er ausging. Einige Historiker nehmen an, dass die Bombe als Rechtfertigung für das harte Vorgehen der Polizei und die Verhaftung der Veranstalter dienen sollte. Der Versuch den Streik mit Gewalt zu unterdrücken forderte hunderte verletzte Arbeiter und auch Tote. 1889, auf dem Gründungskongress der zweiten Internationale wurde daraufhin der erste Mai zum Gedenken, der bei diesem Streik verstorbenen Arbeiter, zum Kampftag der Arbeiterbewegung erklärt.

 

Seitdem gehen jedes Jahr weltweit am ersten Mai tausende fortschrittliche Menschen auf die Straße, halten Reden, tauschen Meinungen aus, feiern und demonstrieren.

 

Heute ist der erste Mai ein Brennpunkt für viele linksorientierten Menschen aus verschiedenen politischen Strömungen und somit auch ein Symbol des linken Zusammenhalts. Deshalb ist es wichtig, dass

 

jeder, der sich als links sieht am ersten Mai auf die Straße geht und ein Zeichen gegen Faschismus, Sexismus, Rassismus und andere rückschrittliche Denkweisen setzt.

 

Nazis am 1.Mai?!

 

Als der Nationalsozialismus in Deutschland an die Macht kam wurde der erste Mai verboten und als “Tag der deutschen Arbeit“ unter einem rückschrittlichen Banner weitergeführt. Deshalb gehen am ersten Mai noch heute Nazis auf die Straße und fordern zum Beispiel die Bevorzugung von Deutschen bei Bewerbungen. Wir finden Nazis dürfen den ersten Mai nicht für sich vereinnahmen, weswegen der erste Mai auch ein wichtiger Tag für den Antifaschismus ist.

 

Wichtig ist am ersten Mai auf der richtigen Seite der Barrikade zu stehen und so ein Zeichen gegen Faschismus zu setzten.

 

Erster Mai, Nazi frei!