An die Genossinnen und Genossen der KJÖ!

Offener Brief der Jugendorganisation RED*REVOLUTION, 15.04.2014

 

 

Auf Grund diverser Konflikte informeller Natur zwischen einzelnen Mitgliedern unserer und eurer Organisation, haben wir am 23.März 2014 zwei Vertreter von RED*REVOLUTION zu einem Gespräch mit euch entsandt. Genosse Elias und Genosse Marc haben an einer öffentlichen Ortsgruppe der Kommunistischen Jugend Österreich (KJÖ) in Ottakring teilgenommen.

 

Die RED*REVOLUTION Vertreter haben die Diskussion mit fast allen Genossinnen und Genossen der KJÖ als sehr konstruktiv empfunden. Natürlich ist unseren beiden Organisationen bewusst welche großen politischen Differenzen wir haben. Jedoch war der Umgang miteinander am Treffen selbst im Großen und Ganzen sehr sachlich und anständig. Uns wurde versichert, dass unsere Anträge an die Bundesleitung weitergetragen werden. Die Anträge waren: 1. Die Bitte um Distanzierung von der Ausschlusspolitik der Partei der Arbeit (PdA) uns gegenüber im Rahmen des Ersten Mai. 2. Die Bitte um Distanizierung von den sehr ausfälligen Ausdrücken und Verhaltensweisen eines bestimmten Mitgliedes der KJÖ, dem Genossen Kilian.

 

Obwohl uns zugesichert wurde das weiter zu leiten, haben wir bis heute lediglich eine Antwort von Genosse Kilian erhalten. Uns war aus dem Inhalt nicht klar ob es sich um eine offizielle Antwort der KJÖ handelt. Ihr findet die Antwort des Genossen Kilian im Anhang. Wir hoffen sehr, dass dies nicht die Linie der KJÖ widerspiegelt. Da es sich nicht um die erste Anpöbelung durch Genosse Kilian handelt, ist es uns wichtig euch hiermit nochmals darüber zu informieren. Wussten die Mitglieder der KJÖ schon länger von dem Verhalten des Genossen Kilian Bescheid? Wir gehen davon aus, dass es an zu wenig Information liegt, dass bis jetzt so wenig dagegen getan wurde.

 

Auf Grund der Anschuldigungen gegen unsere Mitglieder, dass sie angeblich Plakate der KomIntern heruntergerissen haben, möchten wir nochmals klarstellen: Wir als RED*REVOLUTION, ebenso unsere Kampfpartnerin RKOB, haben den klaren Beschluss, solche Aktionen abzulehnen. Niemals hat irgendein Gremium unserer Organisation so etwas vorgeschlagen, ganz im Gegenteil: jedes Gremium unserer Organisation spricht sich gegen solche Aktionen aus. Diese Vorwürfe der KJÖ kommen zwei Jahre nach dem März 2012, nachdem Mitglieder der KJÖ unser Lokal mit der Parole: "Verrat wird bestraft" beschmiert haben. Desweiteren haben Mitglieder unsere Materialien vernichtet. Es gab nie eine Distanzierung oder Entschuldigung, auch nicht bei dem Treffen am 23.März 2014 (wir haben diesen Vorfall zur Sprache gebracht). Angesichts - leider - erneuter Drohungen durch Genosse Kilian, bitten wir euch ebensolche Beschlüsse zu fassen und öffentlich bekannt zu machen. Es ist wichtig solche Botschaften gegenüber unser beider Mitgliedschaft (KJÖ und RED*REVOLUTION) weiterzugeben. Es wirkt so als wird mit zweierlei Maß gemessen, wenn unsere Mitglieder angebliches Fehlverhalten korrigieren müssen, aber (manche) eure Mitglieder sich durchgehend respektlos und genauso schädigend verhalten. Will die KJÖ-Bundesleitung nicht, dass sich dieses Verhalten ändert? Uns war von Anfang an wichtig diese Konflikte offen anzusprechen und zu einer akzeptablen Lösung zu kommen.

 

Wir haben somit klar eventuelles Fehlverhalten einzelner Mitglieder von uns korrigiert. Wir ersuchen euch, eurer Mitgliedschaft (namentlich fällt uns da in erster Linie Genosse Kilian auf) klar zu machen, dass es (hoffentlich) nicht der KJÖ Linie entspricht unsere Mitglieder zu bedrohen, zu beschimpfen, zu attackieren sowie Schäden an unserem Lokal bzw. anderen Materialien zu verursachen. Jeder einzelne dieser Punkte kam in der auch jüngeren Vergangenheit leider oftmals vor.

 

Zum Abschluß wiederholen wir unsere Anträge an euch:

 

1. Die Bitte um Distanzierung von der Ausschlusspolitik der Partei der Arbeit (PdA) uns gegenüber im Rahmen des Ersten Mai.

 

2. Die Bitte um Distanizierung von den sehr ausfälligen Ausdrücken und Verhaltensweisen eines bestimmten Mitgliedes der KJÖ, dem Genossen Kilian (dazu auch der Brief im Anhang).

 

3. Die Bitte um einen klaren, offiziellen Beschluss der KJÖ jede Beschimpfung, Bedrohung, Anpöbelung und Schädigung gegen unsere Mitglieder sowie unsere Materialien durch KJÖ-Mitglieder abzulehnen.

 

Wir sind uns der politischen Differenzen zu Ägypten, Syrien, Kuba und vielen anderen mehr als bewusst. Wir halten es sowohl für möglich als auch anstrebsam dennoch ein konstruktives Klima zwischen unseren Organisationen aufzubauen und auch in Zukunft bei passenden Aktionen zusammenzuarbeiten.

 

 

 

Revolutionäre Grüße,

 

Marc und Elias (im Namen von RED*REVOLUTION)

 

 

 

Anhang: Nachricht des KJÖ-Genossen Kilian

 

Kilian Subcommandante

 

Euer Antrag wurde lachend abgelehnt von der Landesorganisation Wien und ich habe die Leute auch wenn ich es vermeiden wollten aufgeklärt warum ich so einen Einstellung euch gegenüber habe ... vorher versuchte ich es zu vermeiden über euch zu reden weil ihr für die Kjö Arbeit absolut unwichtig seid ^^

 

Bundesleitung ist dieses Wochenende in Wien  der Antrag wird ebenfalls eingereicht aber ganz ehrlich der Kjö ist das wurst und viele teilen meine Ansicht auch wenn sies netter formulieren würden

 

Ich selbst leistete eine Selbstkritik im Bezug darauf das man es anders hätte formulieren können um seriöser zu wirken - allerdings tuts mir keineswegs leid und ich würde es jederzeit wieder tun ^^

 

PS: das netter formulieren war die einzige Kritik an dem Tag die mir von 98% entgegengebracht wurde ahja und euer lächerlicher Auftritt und Versuch mich lächerlich zu machen ist wiedereinmal gescheitert

 

Ahja und ganz ehrlich Marc du als Vertreter der Red Revolution war sowieso eine Provokation  wenn ich privat geworden wäre hätte es eine andere Musik vorm Lokal gespielt soviel dazu und das auch bei ihrem Geburtstag  - ich sag nur Sarah und nur ihrzuliebe hab ich dich überhaupt in ihre Nähe an ihrem Geburtstag gelassen wollte sie ned unnötig stressen ;D also schickts andere Vertreter das nächste mal du bist sicher kein fördernder  und zuguterletzt wenn euer Feldzug gegen mich nicht aufhört sehe ich mich gezwungen meinen fortzusetzen bis jetzt waren es rein verbale wie politische Mittel nur zur Info ich kenne jedem im 12 Bezirk und euer Lokal ist ja zufällig auch da  ich kann euch die politische Arbeit richtig vermiesen wenn ich wollte auf viele Arten also sparts euch den Blödsinn zukünftig vorallem du und schickts wenn objektive wie Elias

 

wenn euch wirklich soviel an Zusammenarbeit liegt *lach dann wären offiziele Wege zur Kjö sicher ratsamer als zur unerfahrensten und neuesten Gruppe in Wien zu kommen und mich lächerlich zu machen bei der Donnerstags hättens euch die Tür gezeigt auch die Neuen weil die das mehr mitbekommen als bei uns

 

Mit freundlichen leckt mich am Arsch Grüßen

 

du*